Schachverein Bad Schwartau von 1930 e. V.
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Eine gute Partie

(oder: Auch Schachspieler sind nicht besser)

 

Als ich die Paarungstafel betrachte, sehe ich, dass eine Dame heute mit mir spielt. Sie hat wohl schon mal einen Schönheitspreis gewonnen. In der Hoffnung auf eine gute Partie begebe ich mich zum B(r)ett. Ich entdecke sie „en passant“. Zunächst blockiert sie meine Offensive, aber ein prophylaktisches Blumenfeldgambit macht sie zugänglicher. Wir gehen in die Grundstellung. Ich beginne mit der Entwicklung und gehe direkt auf das Zentrum los. Sie mag gerne die französische Eröffnung. Ich gehe darauf ein, denn bevor man eine Stellung forciert, sollte man erst mal ein wenig lavieren. Ich habe ja diverse Varianten und Stellungstypen in meinem Repertoire. Eine gute Vorbereitung ist schon die halbe Miete. Da ich etwas unsicher bin, überlege ich erst mal, ob ich einen Abwartezug machen soll, aber ich ergreife dennoch die Initiative und wähle die Vorstoßvariante. Sie versucht ein Gegenspiel aufzuziehen und setzt mich unter Druck. Ich wundere mich, dass sie kein Luftloch benötigt. Nach dem ersten „Schach“ sorge ich für einen Ausgleich. Die Stellung ändert sich, und ich greife sie von der Flanke her an. Nun ist positionelles Vorgehen gefragt. Nach einer Dreiecksbewegung decke ich das Schlüsselfeld mit Tempo und erhalte Raumgewinn. Es scheint ein guter Zug zu sein, denn bald schon erfolgt ein weiteres “Schach“. Durch die Öffnung einer Linie und nach einer Zugumstellung versuche ich auf ihrer Grundreihe einzudringen. Ich stoße auf etwas Widerstand. Ich fessele ihre ungedeckte Figur, was eine Neuerung in dieser Variante bedeutet. Ich verstärke erneut den Druck. Aber selbst in der Verteidigung ist sie sehr beweglich. Ich stehe aber doch bald auf Gewinn. Beide können wieder ein „Schach“ geben. Nun erfolgt eine Rochade. Aber durch mangelhaftes Training erreiche ich einen schwachen Punkt und der Aufstieg rückt in weite Ferne. Durch ein damenindisches Manöver  (indischer Seiltrick!) gelange ich wieder ins Spiel. Sie erlangt eine für sie vorteilhafte Stellung. Ich versuche einen Punkt auf der G-Linie zu erreichen, wie er in jeder Schachspalte vorkommt. Man muss ja jede Feinheit bedenken. So langsam gehen wir ins Endspiel über. Ganz wichtig ist hier, dass man das Zentrum mit seinem König besetzt. Wir könnten eine dreifache Zugwiederholung wählen. Aber warum diese gute Partie jetzt schon beenden. In Zeitnot steigern wir das Tempo. Der Druck wird nahezu unerträglich. „Hoffentlich hat dieser Zug keine Figurenumwandlung zur Folge!“, denke ich bei mir. Es folgt das entscheidende „Schach“ und der ganze Druck fällt von mir ab.

 

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